Neues September

Haus der Statistik

Im Grunde kann ich jetzt schon auf ein sehr gutes Geschäftsjahr zurückblicken und es sind fast alle Vorhaben umgesetzt worden. Im Herbst wird die noch nicht terminierte praktische Prüfung zum DIN EN zertifizierten Stadtführer machen und auch das Erreichen des Rettungschwimmerabzeichens Silber erscheint machbar. Dann soll endlich das Vorhaben Doktorarbeit in den Zustand der Umsetzung versetzt werden und ein weiteres Album ist in der Planungs- und Kreativphase angekommen.

Vielleicht biete ich im Oktober eine Führung als Saisonabschluss an, vielleicht verreise ich auch noch.

Im folgenden eine kleine Übersicht zu meinen bisherigen Zertifizierungen und Lizenzen (entspricht nicht meinem tatsächlichen Angebot, das wäre viel mehr):

Für die SPSG: Charlottenburg Altes Schloss / Neuer Flügel / Garten; Schloss und Park Sanssouci; Neue Kammern; Neues Palais; Schloss Cecilienhof und Neuer Garten; Park Babelsberg

Filmpark Babelsberg

Filmmuseum Potsdam (2019)

Gedenkstätte Sachsenhausen (2019)

Gedenkstätte Lindenstraße (2019)

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Beijing, Shanghai & Hongkong

Schon lange faszinert mich die chinesische Kultur, doch einige Umstände ließen mich nie an eine Reise in das “Reich der Mitte” denken – bis ich mit meinem guten Freund und ehemaligen Dozenten Dr. Wilenchik die Städte Beijing, Shanghai und Hongkong besuchte. Die Reise ergab einige Antworten aber stellte auch neue Fragen an das Land, unsere Zeit und mich selbst. Ein paar Eindrücke dieser zweiwöchigen Reise möchte ich hier wiedergeben.

Angekommen am Beijinger Großflughafen war die Fahrt in die Innenstadt schon mehr als beeindruckend – bei rund 22 Millionen Einwohnern aber auch nicht weiter verwunderlich. Untergebracht in zentraler Lage war ein unverzüglicher Besuch des Tiananmen Platzes (= Platz des Himmlischen Friedens) nötig und die massive öffentliche Überwachung nicht zu übersehen. Tausende Überwachungskameras an den Laternen wirkten bizarr und denoch wagte ich am Ort der Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung kurz laut “1989” (auf deutsch) zu sagen – und hatte tatsächlich Angst umgehend abgeführt zu werden. Im Straßenverkehr gibt es im Grunde keine Regeln – man darf quasi an jeder Kreuzung ohne zu bremsen rechts abbiegen. Vielleicht muss aber dafür auch Genosse sein. Elektromobilität scheint in Beijing auch nur langsam voranzukommen (aber bisher nur maximal 1-5% bei den PKW) um den immensen Verkehr in der Rushhour voranzubringen.

Konnte ich mich Internet frei bewegen? Die Great Chinese Firewall scheint auf Roaming mit der eigenen SIM Karte keinen Einfluss zu haben, allerdings wird dies nicht unbeobachtet geblieben sein.

Metro und Busse sind auch in lateinischen Ziffern beschriftet und sehr günstig. In den folgenden Tagen sind wir dann zu einigen touristisch interessanten Orten mit organisierten Touren gefahren.

Fasziniert war ich von den Chinesen selbst und sie auch von mir: in der Zeit der chinesischen Ferien waren wohl sehr viele Menschen mit ihren Kindern unterwegs (ich habe Demut gelernt, als ich mit den Menschenmassen in der Schlage stehen musste, unglaublich viele aber doch liebenswerte Menschen ) und für viele von ihnen war es die erste Reise aus der Provinz in ihre Hauptstadt, einen Europäer haben sie wohl zuvor nie gesehen und ich wurde von zahlreichen Menschen gefragt, ob ich nicht ein Foto mit ihnen oder noch öfter, mit ihren Kindern machen könne. Einmal habe ich dann auch ein Bild mit einem Kind für mich bekommen.

Beijing verfügt über ein vielseitiges Angebot für die Abendunterhaltung, allerdings fährt die Metro nur bis 23:30. Leider waren wir nicht in den zahlreichen Aufführungen der chinesischen Oper, im chinesischen Zirkus oder bei einer Kampfkunstdarbietung – aber es gibt viele Bars mit interessanter zeitgenössischer chinesischer Musik.

Mit dem durchschnittlich 350km/h schnellen Zug ging es dann nach Shanghai. Praktischerweise konnte man sich mit dem kostenlosen Heißwasserspendern auch einen zweiten und dritten Aufguss des sehr leckeren chinesischen Tees machen. Die Landschaft zog schnell vorbei (logisch) und dennoch sahen wir zahlreiche petrochemische Produktionsstätten und unglaublich viele Stahlwerke.

Shanghai, am Huanpu Jian Fluss gelegen, wird in vielen Chinabeschreibungen als Gegenpol zu Bejing, manchmal gar zum Rest des Landes, gesehen. Liberal und geschäftstüchtig nicht erst seit seit der Öffnung unter Deng Xiaoping, kann man unmittelbar südlich der Jangtse Schneise das andere China spüren – und hören, denn der Shanghai Akzent ist absolut eigentümlich (ich finde ihn eher unschön).

Von großem Interesse war für uns der Besuch im Shanghai Jewish Refugees Museum im Stadtteil Hongkou. Rund 20 000 europäische Juden konnten während des zweiten Holocaust in Shanghai Zuflucht finden, während viele andere Länder Schutz verweigerten.

Wie schon in Beijing, war das Essen in Shanghai phänomenal – auch wenn es auch dort nicht immer englische Speisekarten gab. Die Bedienungen haben aber oft stundenlang mit Hilfe ihrer Handys versucht alles zu übersetzen, obwohl mir die kleinen Bildchen für die Essensauswahl genügten. Hunde und Katzen werden in China übrigens nur in wenigen Provinzen gegessen und vom Rest des Landes wird dies verachtet – sagten mir die Chinesen.

Mit großer Sorge haben wir die Nachrichten auf CGTN (das englischsprachige Staatsfernsehen Chinas “die westlich gesteuerten Randalierer verbreiten Angst und Schrecken und müssen zur Ordnung gerufen werden”) und die BBC (“das chinesische Militär greift wegen dem allgegenwärtigen Chaos bald ein”) an den Abenden vor unserem Abflug nach Hongkong geschaut, dann aber nichts an unseren Reiseplänen geändert – die absolut richtige Entscheidung. In Hongkong konnte man unmittelbar Freiheit nach westlichen Maßstäben spüren – keine Dauerüberwachung und Kontrollen und auch keine unterschwellige, allgegenwärtige Angst.

Allein von seiner geomorphologischen Bedingungen ist Hongkong schon eine Wucht: viele Inseln und dazu wunderschöne Berge.

Merkwürdig war der Besuch in Macau: obwohl alles auch portugiesisch ausgeschildert war, sprach niemand portugiesisch (was mir ein dort wohnhafter, aus Lisboa stammender Universitätslehrer auf dem Rückflug nach Europa bestätigte) und zahlreiche widerliche Casinos haben den Aufenthalt auf das Nötigste beschränkt.

Beeindruckend fand ich den Tian Tan Buddha auf der Insel Lantau, ein harmonischer Ort für die Suche nach innerer Ruhe und die Kultivierung der Seele.

Zuletzt ein paar nötwendige Worte zu den Protesten und den Protestierenden in Hongkong. Zu unserem Glück war es während unserer Zeit auf Hongkong Island sehr ruhig und sicherlich kann ich kaum etwas Objektives über die Lage sagen. Dennoch beobachtete ich junge Aktivisten beim Plakatieren um mit einigen auch ins Gespräch zu kommen. Es waren recht normale junge Menschen, um die zwanzig Jahre alt, mutig aber kaum prädestiniert für Kämpfe mit der Polizei (es gibt einige Anhaltspunkte dafür, dass chinesische Agents Provocateurs, internationale Linksextremisten und ein Teil radikaler Hongkonger Aktivesten die Kämpfe mit der Polizei austragen). Vielleicht würde ich viele – nicht alle – als Hipster oder typisch westliche, konsumistische Jugendliche bezeichnen. Die große Masse stellten sie meines Erachtens nicht dar, dafür waren der überwiegende Teil der Menschen geschäftlich und dem schnöden Mamon folgend unterwegs – das erscheint irgendwie auch vollkommen normal (obwohl die Menschen ungleich wohlhabender und auf Stil bedacht sind als zum Beispiel die Armeleutestadt Berlin). Dennoch, in vielen Restaurants rund um den Victoria Garden trugen junge Menschen eine lila Schleife. Sie darauf angesprochen kamen wir ins Gespräch und ich teilte Ihnen meine Perspektive auf das Jahr 1989 mit. Aus Dankbarkeit für diese Solidarität und meine, von ihnen als Ermutigung verstandenen, Worte, schenkten sie mir ein Solidaritätschleife. Neben den Erinnerungen an die Reise ist es mein schönstes Mitbringsel.

Nicht mitgekommen ist eine chinesische Zikade – besser so. Obwohl sehr klein ist sie wahrscheinlich lauter als mein Bruder!

Neues im August

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On 10.08. I am with the company Wanderkonzepte on a concert hiketour through Potsdam’s south (Ravensberge).

Then, for the longest time of August, I am in China (photos may be published here, because the Great Firewall of China blocks various social media sites) and then at August 30th you can see and hear me with the Socket Swing Trio at the Jazzfest in city of Brandenburg starting at 7 o’clock .
https://www.jazzfest-brandenburg.de/

In addition, from September onwards I´ll take a bike tour from Brandenburg, passing Premnitz to Rathenow into my range/program (the presentation of tours will be modified).

#wanderkonzepte #concerthiketour #jazzfestbrandenburg #swing #socketswing #biciclyetour #havelland

News in Juli

After being certified for the Filmmuseum Potsdam, I can now add the memorial site Gedenkstätte Lindenstraße to my portfolio.

Since last month, I am the proud owner of a modular kayak and offer exclusive tours for one person in Berlin/Potsdam and surrounding areas (you could technically also rent it for two people).

I am still making music with the Socket Swing Trio and Pablo & Tony Swing.

At the 10th of august, I am going to have a concert hike together with the Wanderkonzepte company!

Neues im Mai

Filmmuseum Potsdam

Nun bin ich auch für das Filmmuseum Potsdam lizensiert und bald auch für die Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam. Damit wird mein Angebot in filmischen Belangen und auch für die politische Repräsion in der NS, sowie DDR Zeit umfangreicher.

Gleichzeitig gibt es auch weitere Auftritte: am Nachmittag des 11.05. spiele ich als Teil des Socket Swing Trio zum Ginfestival in auf dem Badeschiff und allein am 18.05. in Potsdam Bornstedt!

#filmmuseumpotsdam #gedenkstaettelindenstraße #ginfestival #socketswingtrio #bornstedtopenair

Aktuell März

Nach einem schönen Auftritt am gestrigen Abend werde ich am 23.3. im Staudenhof Potsdam musizieren.

Hier ein ein “Statement” zu meinem Versprechen bezüglich des Verkaufs der CD “Open roots”

Der Termin für eine kostenlose Tour zur Saisoneröffnung ist am 28.4. um 16Uhr, Startpunkt Hackescher Markt!

Absence / CD X-Mas offer

The year almost ends and it was a great year – at least for me: great tours with friendly guests and nice gigs.

Tomorrow (November 17th) I play in Potsdams Central Libary at 14:00 as part of a reading.

Then I am on the road for some time.

At december 8th I play in Kreuzberg (Berlin) at 15:00 at the “A compas”.

As an X-mas offer I sell my CD “Open Roots” for 5€ (2€ are going to social purposes, mainly Welthungerhilfe and UNHCR)

CD Versand

Auf vielfachen Wunsch kommen nun Informationen zum CD Versand:

Für 8€ via PayPal kommt die CD zu euch nach Hause in den Briefkasten oder ihr holt euch das Album digital auf der Plattform “Bandcamp”: https://heidenreichtony.bandcamp.com/releases

Anstehende Termine

Nach der erfolgreichen Zertifizierung für das Neue Palais und die Rezertifizierung für den Filmpark Potsdam möchte ich folgende Termine bekannt geben:

29.04. Potsdamer Hinterhöfe und Park Sanssouci (Start 17:30 Kirch St. Peter und Paul)
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05.05. Record Release Party im Volkspark Friedrichshain 16Uhr
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06.05. Berlin auf den Grund gehen– verschobene Saisoneröffnung 17:30
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